transfair bei Bundesrat Parmelin

transfair bei Bundesrat Parmelin © transfair
25.07.2016

transfair traf sich Ende Juni mit Bundesrat Parmelin zu einer Antrittsvisite. Neben einem Austausch zur Sozialpartnerschaft war unter anderem der Spardruck, der auf der Bundesverwaltung lastet, sowie die Umsetzung der Weiterentwicklung der Armee (WEA) Themen der Sitzung. transfair brachte dabei seine Besorgnis über die knappen personellen Ressourcen sowie die Verunsicherung bei den Mitarbeitenden durch die WEA-bedingten Anpassungen vor.

Bundesrat Parmelin hat transfair zugesichert, sich für seine Mitarbeitenden einzusetzen und sich gegen weitere Abbaumassnahmen zu wehren. Gerade die Umsetzung der WEA werde für die Mitarbeitenden aber fordernd. So müssen die alten Strukturen bis 2018 aufrechterhalten werden, gleichzeitig gilt es, parallel dazu die neuen Strukturen hochzufahren.

Das Parlament hat wohl mit dem Zahlungsrahmen für die Armee die finanziellen Mittel bereitgestellt, die Bereitschaft, dafür auch Personal zu sprechen, fehlt aber. Im Gegenteil, mit der neuen Struktur der Armee werden knapp 400 Vollzeitstellen abgebaut. Auch die Anforderungsprofile sind in stetem Wandel, die Mitarbeitenden sollen dementsprechend weitergebildet werden.

Durch anstehende Sparprogramme erhöht sich der Druck auf das VBS nochmals zusätzlich. Je nach Entwicklung wird das VBS prüfen müssen, welche Aufgaben es im Auftrag Dritter – wie etwa die Personensicherheitsprüfungen (PSP) – weiter ausführen kann und wo reduziert werden muss. transfair ist in regelmässigem Kontakt mit dem VBS und wird die Themen weiterverfolgen.
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