WEA: Trennungsprozesse laufen an

WEA: Trennungsprozesse laufen an © VBS/DDPS
21.02.2018

Seit Mitte 2016 arbeitet die Armee zusammen mit den Personalverbänden daran, die personellen Auswirkungen der Weiterentwicklung der Armee (WEA) zu bewältigen. Für die meisten Mitarbeitenden konnte bereits vor der Inkraftsetzung der WEA am 1. Januar 2018 eine Lösung gefunden werden. Für einen kleinen Teil des Personals besteht aber im Moment noch keine Anschlussmöglichkeit. Nun laufen die Trennungsprozesse an.

Mit der WEA wird unter anderem auch der Bestand der Mitarbeitenden der Armee gesenkt. Rund 400 Stellen gehen verloren. Darüber hinaus werden die operativen Strukturen umgebaut, teilweise verändern sich die Aufgaben und gar die Arbeitsorte. Seit August 2016 sind deshalb die Armee und die Personalverbände darum bemüht, für die betroffenen Angestellten Lösungen zu finden. In regelmässigen Sitzungen – transfair hat darüber immer wieder informiert – wurde die Situation diskutiert.
 
Gespräche tragen Früchte
Die Gespräche waren erfolgreich,  denn für den weitaus grössten Teil der Mitarbeitenden konnte noch vor dem eigentlichen Start der WEA eine Weiterbeschäftigung  gefunden werden. Für einen kleinen Teil des Personals stehen aber im Moment noch Lösungen aus. Die einzelnen Bereiche der Armee beginnen deshalb in diesen Monaten mit den Trennungsprozessen.
 
Dies bedeutet noch nicht, dass es auch zu Entlassungen kommen wird. Im Gegenteil; nach wie vor ist es das erklärte Ziel von Armee und Verbänden, für jeden Mitarbeitenden eine Lösung zu finden und Entlassungen vermeiden zu können. Während der Trennungsphase – je nach Kündigungsfrist 8 bis 10 Monate – wird nochmals intensiv nach weiteren Möglichkeiten gesucht.
 
Die betroffenen Mitarbeitenden werden in Job-Centern in Payerne, Bern und Dübendorf unterstützt. Aber auch transfair steht seinen Mitgliedern in dieser Phase zur Seite. Kontaktieren Sie die Regionalsekretäre von transfair in Ihrer Region.
Einsatzbereiche
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