SBFI: Organisationsentwicklung schreitet fort

SBFI: Organisationsentwicklung schreitet fort © jolopes
20.04.2016

Am 14. April informierte das SBFI die Sozialpartner über die Fortschritte der Organisationsentwicklung. Dabei wurden insbesondere die Reduktion der Personalkosten und die Auslagerungen einzelner Aufgabenfelder besprochen. Wichtige Eckpunkte: Es wird zu keinen Entlassungen kommen und für alle von Auslagerungen betroffenen Mitarbeitenden wird ein zumutbares Angebot erarbeitet.

Das SBFI weist ein strukturelles Defizit von 1.5 Millionen Franken aus. Dieses muss nun stellenseitig ausgeglichen werden. Insgesamt werden deshalb 14 Stellen abgebaut, rund die Hälfte davon durch das Nicht-Erneuern von befristeten Verträgen. Zudem gilt generell eine Karenzfrist von drei Monaten bei der Besetzung von Vakanzen. Der Abbau selbst kann aber ohne Entlassungen bewältigt werden. Der Personalabbau wird richtigerweise verknüpft mit einem Aufgabenverzicht. Gefordert sind dabei nun die Abteilungen. Es ist an ihnen, Anträge zu Aufgabenverzicht zu stellen. Dies ist bis anhin noch eher zurückhaltend geschehen. Hier müssen – und werden sicherlich auch – noch mehr Verzichte realisiert werden, um ein Anstieg der Arbeitsbelastung auf die verbleibenden Mitarbeitenden zu vermeiden.

Von den Auslagerungen werden insgesamt 20 bis 30 Mitarbeitende betroffen sein. Diese Auslagerungen werden teilweise 2017, zum grösseren Teil 2018, abgewickelt werden. Auch hier hat das SBFI zugesagt, dass es zu keinen Entlassungen kommen wird und für alle betroffenen Mitarbeitenden ein zumutbares Angebot angestrebt wird. Noch können aber keine konkreten Angaben zu den Angeboten gemacht werden. Das SBFI verweist auf Juni, wenn von den übernehmenden Partnerorganisationen erste Zahlen vorliegen, auf deren Basis dann die konkreten Anstellungsbedingungen erarbeitet werden können. transfair wird sich im Verlaufe des Sommers wieder mit dem SBFI zusammensetzen, um über die Rahmenbedingungen bei den Stellenangeboten zu diskutieren.
 
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