Personalbefragung 2016: Politik hinterlässt ihre Spuren

Personalbefragung 2016: Politik hinterlässt ihre Spuren © jannoon028
25.01.2017

Der Bundesrat hat heute von den Resultaten der Personalumfrage 2016 Kenntnis genommen. Auch transfair hat die Resultate begutachtet. Neben erfreulichen Resultaten erkennt man in der Umfrage unschwer auch negative Auswirkungen der Politik der vergangenen Jahre.

Zuerst das erfreuliche: Die Identifikation der Mitarbeitenden der Bundesverwaltung mit ihrer Tätigkeit und ihre Leistungsbereitschaft sind ungebrochen hoch. Nach wie vor arbeiten in der Verwaltung motivierte und leistungsbereite Menschen, die sich mit ihrer Arbeit und ihrer Tätigkeit im Service Public voll und ganz identifizieren können.

Ungebrochene Leistungsbereitschaft – wie lange noch?
Mit Blick auf die Ergebnisse im Bereich der beruflichen Perspektiven muss man sich aber fragen wie lange die Leistungsbereitschaft noch so hoch sein wird? In den letzten Jahren ist dieser Wert kontinuierlich und deutlich gesunken. Kein Wunder, angesichts der Lohnpolitik der vergangenen Jahre – zwei Jahre in Folge ohne generelle Lohnmassnahen und mit einer halbierten individuellen Lohnentwicklung – und den regelmässigen Kürzungen im Personalkredit und beim Stellenbestand. Die fehlenden Perspektiven sind die Folge der verfehlten, ideologisch motivierten politischen Debatte in Parlament.
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