Logistikbasis der Armee: Treffen der Sozialpartner

Logistikbasis der Armee: Treffen der Sozialpartner © knallgrün / photocase.de
21.09.2016

transfair traf sich am 13. September mit den Zuständigen der Logistikbasis der Armee (LBA) zu einem Treffen der Sozialpartner. Thema war unter anderem der anstehende Personalum- und –abbau (PUA).

Der Chef LBA, Divisionär Thomas Kaiser, informierte dabei über den anstehenden PUA sowie die Schwerpunkte, die er für dieses und nächstes Jahr setzt. Die Einsatzbereitschaft, die Zuverlässigkeit und Effizienz sowie der friktionslose Übergang in die WEA (Weiterentwicklung der Armee) sind die grössten Herausforderungen, denen sich die LBA stellen muss.  Durch PUA wird der Stellenbestand insgesamt um 8 % reduziert werden müssen. Die Umsetzung dieses Umbaus fordert der LBA vieles ab: Die Reserven sind nun aufgebraucht, weitere Einschnitte werden sich nicht ohne Leistungsabbau umsetzen lassen.

Indizien für hohe Arbeitsbelastung häufen sich
Die hohe Belastung im Arbeitsalltag lassen sich auch in den Informationen zu den krankheits- und unfallbedingten Ausfällen ziehen. Die LBA hat diesen Zusammenhang erkannt und ist bemüht, die Ausfälle mit verschiedenen Massnahmen zu reduzieren. Die Entwicklung dieser Ausfälle wird aber ein wichtiger Gradmesser für die Abwicklung des PUA sein. Anlässlich der Sitzung wurde auch das PUA-Umsetzungskonzept besprochen. Erfreulich ist, dass bis dato keine Kündigung aufgrund des PUA erfolgte. Divisionär Kaiser hält denn auch ausdrücklich fest: «Wer sich bemüht, einen guten Job zu machen, der hat bei der LBA einen sicheren Job.»

Thematisiert wurden weiter Aspekte im Bereich der Sicherheit und des Outsourcings von Aufgaben sowie die Situation der LBA auf dem Arbeitsmarkt – insbesondere bei der Anstellung von Lehrabschlussgänger sieht transfair dabei deutlich negative Auswirkungen der durch den Bundesrat im letzten Jahr beschlossenen Kürzungen des individuellen Lohnanstiegs.

Die Treffen der Sozialpartner werden weitergeführt. Vorgesehen ist eine nächste Sitzung im nächsten Jahr.
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