Keine weiteren Einsparungen beim Personal!

Keine weiteren Einsparungen beim Personal! © Parlamentsdienste Bern
29.11.2016
Geht es nach dem Nationalrat, soll der Bund im Eigenbereich – und damit auch beim Personal – nochmals mehr sparen. Für die Jahre 2018 und 2019 will er je 100 Millionen Franken sparen, zusätzlich zu den bereits im Stabilisierungsprogramm 2017 – 2019 vorgesehenen Sparmassnahmen.

Der Personalverband transfair wehrt sich

transfair wehrt sich gegen solche unnötigen und überrissenen Sparvorhaben. Bereits heute leistet das Bundespersonal einen grossen Beitrag an den Sparmassnahmen, unter anderem mit der zweiten Nullrunde in Folge bei den Lohnmassnahmen oder mit der 2015 durch den Bundesrat beschlossenen Anpassung der Anstellungsbedingungen – Kürzungen bei verschiedenen Prämien und der Lohnentwicklung.

Stabilisierungsprogramm in Schieflage

Mit der überrissenen Erhöhung der Sparaufträge im Eigenbereich bei gleichzeitiger Schonung anderer Bereiche bringt der Nationalrat das Stabilisierungsprogramm in Schieflage. Es darf nicht sein, dass einmal mehr das Bundespersonal überproportional zur Kasse gebeten wird! «Dass der Nationalrat es dem Bundesrat überlassen will, wie genau er die zusätzlichen 200 Millionen Franken einsparen will, zeigt, wie undifferenziert und planlos diese Sparvorgaben beschlossen wurden», sagt transfair Branchenleiter Matthias Humbel.

Immerhin hat der Nationalrat einige der Irrungen seiner Finanzkommission korrigiert und auf weitere Einschnitte bei der Überbrückungsrente verzichtet.
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