Jetzt also doch: Kündigungen beim Personal

Jetzt also doch: Kündigungen beim Personal © Parlamentsdienste 3003 Bern
12.01.2017

Für das Bundespersonal beginnt das neue Jahr mit einer Hiobsbotschaft. Nachdem im Dezember 2016 der Personalkredit in einer unnötigen und unüberlegten Aktion der rechtsbürgerlichen Kräfte um 50 Millionen Franken gekürzt wurde, kommt es so, wie transfair bereits befürchtet hatte. Bundesrat Maurer hat heute verlauten lassen, dass die Einsparungsziele nur mit Kündigungen erzielt werden können.

Im Dezember hat der Finanzminister noch versichert, dass die 50 Millionen Franken ohne Entlassungen eingespart werden können. Nun krebst er zurück und lässt das gesamte Bundespersonal im Regen stehen.

Zeit, die Karten offen auf den Tisch zu legen
Wir sind über die Vorgehensweise des Finanzdepartement-Vorstehers empört und fordern, dass nun endlich alle Karten offen auf den Tisch gelegt werden. Bundesrat Maurer muss zu seinem Wort stehen und sich konsequent für das Bundespersonal und gegen Entlassungen einsetzen.

Nationalrat und transfair Präsident, Stefan Müller-Altermatt, findet klare Worte: «Es ist nun Zeit, dass Ueli Maurer dem Parlament reinen Wein einschenkt. Er muss aufzeigen, wo Stellen gespart werden sollen und welche Aufgaben abgebaut werden.»
 
transfair kämpft weiter
transfair gibt sich nicht geschlagen und kämpft auch weiterhin auf allen Ebenen für das Bundespersonal. Wir werden uns im Parlament Gehör verschaffen und uns auch am sozialpartnerschaftlichen Treffen mit Bundesrat Maurer vehement gegen den Spar- und Abbauwahn einsetzen.
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