Herausforderungen 2016 der Branche Öffentliche Verwaltung

Herausforderungen 2016 der Branche Öffentliche Verwaltung © xcid/fotolia.com
25.02.2016

transfair macht immer mehr Arbeitnehmende in der Branche Öffentliche Verwaltung stark. Im 2015 sind wir wieder gewachsen, vor allem unsere junge Basis wurde durch neue Mitglieder gestärkt. Auch im 2016 wollen wir die Arbeitnehmenden vom starken Partner transfair überzeugen. transfair setzt sich vehemten dafür ein, dass die Stabiliserungsprogramme nicht mehr auf die Mitarbeitenden des Bundes abzielen. Dazu ist eine respektvolle Sozialpartnerschaft wichtig. Mit neuen Branchenstrukturen werden wir aber auch diese und viele weitere Aufgaben meistern.

Bewährte Sozialpartnerschaft weiterführen
Im Oktober 2015 kommunizierte Eveline Widmer-Schlumpf ihren Rücktritt. Gemeinsam mit der verlässlichen Verhandlungspartnerin konnten wir einige gute Resultate erzielen. Die Erwartungen an Finanzminister Ueli Mauerer sind entsprechend hoch. Die Situation ist prekär: Anpassungen der Anstellungsbedingungen sorgen für Besorgnis und auch die beschlossenen Sparmassnahmen sind eine spürbare Belastung. Es ist jetzt wichtiger denn je, auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden einzugehen. Besonders bei der Evaluation des Lohnsystems und der Anpassung des Sozialplans wird sich transfair im Sinne seine Mitglieder stark machen. Eine gute Basis für gute Resultate ist eine respektvolle Sozialpartnerschaft, welche von verlässlichen und diskussionsbereiten Partnern geführt wird.

Stabilisierungsprogramme nicht mehr auf dem Buckel der Mitarbeitenden
Zusätzliche 60 Millionen Franken will man jährlich beim Personal einsparen. So fallen 500 bis 700 Stellen dem Rotstift zum Opfer. transfair fordert eine sozialverträgliche Umsetzung des Stabilisierungsprogramms. Entlassungen sind zu vermeiden und wo Sparmassnahmen umgesetzt werden, müssen auch Aufgaben abgebaut werden. Für transfair ist klar, dass auf weitere Sparmassnahmen auf das Personal zielen verzichtet werden muss. Die sparwütige Mehrheit des neu aufgestellten Parlaments davon zu überzeugen, wird eine der grössten Herausforderungen 2016.

Neue Branchenstrategie und neue Branchenstrukturen
Damit transfair auch in Zukunft seine Kräfte auf die Kernpunkte der öffentlichen Verwaltung konzentrieren kann, ist eine Überarbeitung der Branchenstrategie nötig. Die neue Strategie soll alle relevanten Aspekte der Bundesverwaltung aufgreifen und zeigt auf, welche Ziele transfair erreichen wird. Im Herbst 2016 wird der Branchenvorstand über die Strategie beraten. Ab 2017 soll sie umgesetzt werden. Im kommenden Jahr gilt es ausserdem die Struktur der Branche bedürfnisgerecht weiterzuentwickeln. Durch neu zu gründende Fachgruppen, welche den Puls ihrer Arbeitskollegen direkt spüren können, kann transfair noch intensiver auf die Bedürfnisse seiner Mitglieder eingehen