Erstes Lohngespräch für 2018 mit Bundesrat Maurer

Erstes Lohngespräch für 2018 mit Bundesrat Maurer © transfair
17.02.2017

Die Sozialpartner der Bundesverwaltung trafen sich am 15. Februar mit Bundesrat Maurer zum ersten Lohngespräch. Bundesrat Maurer zeigte Bereitschaft, auf die Forderungen der Verbände einzugehen und finanzielle Mittel für Lohnmassnahmen 2018 zu budgetieren. Die Verbände lehnten zudem Anpassungen an Rücktrittsalter für die besonderen Personalkategorien grundsätzlich ab.

Am 15. Februar trafen sich die Personalverbände mit Bundesrat Maurer zu einem ersten Gespräch zu den Lohnmassnahmen 2018 und weiteren wichtigen Themen. Mit dem frühen Zeitpunkt des Gesprächs konnten die Verbände ihre Forderungen dem Finanzminister vorlegen, bevor erste Entscheide zum Budget getroffen werden.

Bundesrat Maurer zeige dabei Verständnis für das Anliegen, nach nun zwei Nullrunden endlich wieder finanzielle Mittel für Lohnmassnahmen einzustellen. Daneben forderte transfair auch eine Beteiligung des Arbeitgebers zur Abfederung der Anpassung der technischen Grundlagen der PUBLICA. Die Höhe der zur Verfügung stehenden Mittel sowie deren Aufteilung zwischen Lohn- und Abfederungsmassnahmen wird an den nächsten Gesprächen zwischen den Sozialpartnern diskutiert werden.

transfair hält am jetzigen Rücktrittsalter der besonderen Personalkategorien fest
Zur Sprache kam auch ein Prüfauftrag des Bundesrates, mit dem er das Rücktrittsalters der besonderen Personalkategorien (Grenzwächter, Berufsoffiziere und –unteroffiziere sowie versetzbares Personal des EDA) anpassen will. Die Verbände haben sich dabei mit aller Entschiedenheit gegen jegliche Erhöhungen des Rücktrittsalters ausgesprochen. Der Prüfauftrag wird nun – zusammen mit der Haltung der Personalverbände – im Bundesrat besprochen werden müssen.

Das Sparen geht auch 2018 weiter
Weitere Themen waren die Auswirkungen des Budgetentscheids des Nationalrates vom Dezember 2016. Es bestätigt sich, dass im EFD und im VBS Entlassungen nicht ausgeschlossen werden können. Und auch für 2018 will der Bundesrat weiter sparen. Die Sozialpartner werden sich voraussichtlich Anfangs Juni zu einer nächsten Runde treffen, um diese Themen zu konkretisieren.
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