EDA: Lohnsystem auf Kurs

EDA: Lohnsystem auf Kurs © transfair
23.06.2017

Das Lohnsystem des EDA ist auf Kurs. Am 12. April 2017 hatte der Bundesrat den Systemwechsel gutgeheissen. Am 7. Juni 2017 fand das Treffen der Sozialpartner zum weiteren Fahrplan und dem Einbezug der Sozialpartner statt. Die Arbeiten für die Umsetzung laufen nun an, das neue Lohnsystem soll ab 2019 in Kraft sein. Die Variantenwahl und Übergangsregelungen fielen im Sinne von transfair aus.

Mit dem Entscheid des Bundesrates, von einem Karrierelohnsystem in ein funktionales Lohnsystem zu wechseln, stehen grosse Veränderungen insbesondere für das versetzbare Personal des EDA an. Dies da sich ihr Lohn künftig mit jedem Versetzungsentscheid verändern kann – sowohl nach oben als auch unten. Umso wichtiger sind daher die Ausgestaltung des Systems und die Übergangsregelungen.

An der Sitzung der Sozialpartner vom 7. Juni 2017 diskutierten die Personalverbände mit der Direktion für Ressourcen (DR) den weiteren Fahrplan und den Einbezug der Verbände in die anstehenden Arbeitspakete.

Umsetzung läuft, Inkraftsetzung per 2019
Nach dem Grundsatzentscheid zum neuen Lohnsystem  geht es nun an die Umsetzung des Grossprojektes. Verschiedene Arbeitspakete, etwa zu Personaleinsatz, -planung oder –entwicklung, müssen nun angegangen und bis spätestens Ende 2018 abgeschlossen werden. Im Frühjahr 2018 sollen die Anpassungen an der VBPV-EDA vorgenommen werden, damit rechtzeitig zur Jahresausschreibung 2019 alle Rahmenbedingungen bekannt sind. Das neue Lohnsystem soll per 1. Januar 2019 in Kraft gesetzt werden.

Direktor Jaques Pitteloud bekräftigte an der Sitzung der Sozialpartner das Commitment des EDA zu einer offenen und transparenten Kommunikation und einer proaktiven Zusammenarbeit mit den Verbänden. Dementsprechend werden sich die Verbände an den Arbeiten in den jeweiligen Arbeitspaketen auch beteiligen können.

Variantenentscheid im Sinne von transfair
Der vom Bundesrat getroffene Variantenentscheid entspricht den Eingaben von transfair:
  • Funktionales Lohnsystem in Anlehnung des Systems für das Rotationspersonal DEZA inklusive der Besitzstandswahrung über einen kompletten Versetzungszyklus
  • Übergangsregelung mit Besitzstandsgarantien über vier Jahre mit einer Abstufung nach zwei Jahren
  • Valorisierung des Fachwissens
  • Durchlässigkeit der Karriere entsprechend
Einsatzbereiche
EDA