Agroscope: Neue Organisation und Stellenabbau

Agroscope: Neue Organisation und Stellenabbau © Stockr/fotolia.com
06.04.2016

Agroscope macht schwierige Zeiten durch. Zusätzlich zu den bereits bekannten finanziellen Problemen aus dem zukünftigen Infrastrukturbedarf verschärfen nun Sparauflagen aufgrund des Stabilisierungsprogrammes die finanzielle Lage nochmals zusätzlich. Die Zukunftsfähigkeit ist dadurch ohne einschneidende Massnahmen in Frage gestellt.

Die Leitung von Agroscope hat die Personalverbände am 5. April 2016 über die Lage und über die geplanten Massnahmen informiert. In einem ersten Schritt soll nun die Führung gestrafft werden, weitere künftige Schritte werden eine Schärfung des Leistungsprofils sowie Anpassungen an der baulichen Infrastruktur beinhalten.

Durch die Straffung der Führung wird eine komplette Führungsebene abgebaut. Von dieser Massnahme betroffen sind 24 Mitarbeitende. Das neue Organigramm, welches per 1. Januar 2017 in Kraft tritt, sieht neu zehn Kompetenzzentren und Strategische Forschungsbereiche anstelle der bisherigen vier Institute mit 19 Bereichen vor.  Die Forschungsgruppen sind von der Organisationsanpassung nicht betroffen.

Sozialverträgliche Lösungen im Fokus
Agroscope hat sich gegenüber den betroffenen Mitarbeitenden zu sozialverträglichen Lösungen verpflichtet: Konkret bedeutet dies, dass der Sozialplan Anwendung findet. Die Leitungsfunktionen der Kompetenzzentren und der Strategischen Forschungsbereiche sollen zudem möglichst intern besetzt werden. Für transfair ist eines klar: Agroscope muss bemüht sein, für alle betroffenen Mitarbeitenden eine zumutbare Lösung zu finden.

Das nächste Sozialpartnertreffen findet am 10. Mai 2016 statt. transfair hält Sie auf dem Laufenden.
 
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